Was gibts neues im Linken Zentrum:

Schlechtes Wetter - Wir feiern trotzdem!


altAm 16.09.2017 haben wir gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern wieder unser alljährliches Straßenfest in und vor dem Lilo gefeiert. Auf Infoständen konnten sich alle Interessierten über das Projekt und die verschiedenen offenen Treffen im Lilo informieren. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Neben leckerem überbackenem Gemüse gab es Pommes, Crépes und eine große Auswahl an veganem Kuchen. Mit Cocktails und Livemusik, von einem Vetreter des FeierabendKollektiv, haben wir den Abend ausklingen lassen.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

 



Veranstaltungen im Geschichtsjahr 2017 - Im Raum Stuttgart und auch bei uns im Linken Zentrum Lilo Herrmann
 

Veranstaltung zur Stammheimer Todesnacht mit Helge Lehmann
Mittwoch, 18. Oktober 2017, 19 Uhr, Württembergischer Kunstverein am Schlossplatz

 

altAm Morgen des 18. Oktober 1977 sterben in der JVA Stuttgart-Stammheim Andreas Bader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe. Irmgard Möller wird schwerverletzt in ihrer Zelle gefunden. Schon in den Frühsendungen des Rundfunks lässt die Bundesregierung erklären: Die Mitglieder der linken Stadtguerilla Rote Armee Fraktion haben sich selbst umgebracht. Die folgenden Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Staatsschutz scheinen diese These zu belegen. Doch schon 1977 werden Zweifel an der staatlichen Version der „Stammheimer Todesnacht“ laut.

Schlampige Ermittlungen, verschwundene Akten, gefälschte Beweise und die Aussage der einzigen Überlebenden lassen die Ereignisse in einem anderen Licht erscheinen. Irmgard Möller widerspricht bis heute vehement der These vom verabredeten Selbstmord. Zurecht meint Helge Lehmann. Der IT-Spezialist und Autor hat sich mehr als drei Jahrzehnte nach den Ereignissen des „Deutschen Herbst“ dezidiert mit dem Ablauf des Todesnacht auseinandergesetzt. Lehmann hat Beweise zusammengetragen, alle zugänglichen Ermittlungsakten gewälzt, mit ZeugInnen gesprochen und die spärlichen Auskünfte der Bundesregierung überprüft.

In wissenschaftlichen Aufbauten hat der gelernte Informatiker vermeintliche Beweise überprüft und die Ergebnisse seiner Untersuchungen in einem Buch veröffentlicht. Seine Schlussfolgerung: Ein Selbstmord kann es in dieser Form nicht gegeben haben – im Gegenteil: Viele Indizien deuten auf eine Fremdeinwirkung hin.

Auch vierzig Jahre nach den Ereignissen im Herbst '77 stellt sich also weiterhin die Frage: Selbstmord oder Mord?

Veranstalter: Quelle

 

Oktoberrevolution in Russland 1907 - Beginn einer neuen Epoche

Samstag, 11. November, 16 Uhr, Linkes Zentrum Lilo Herrmann

Vor 100 Jahren setzten die Bolschewiki die Provisorische Regierung in Petrograd ab und übernahmen die Macht in dem einstigen Zarenreich. Von der bürgerlichen Geschichtsschreibung als "Putsch" abgewertet, von Teilen der Linken als "Irrweg" diffamiert, soll die Oktoberrevolution ausführlich gewürdigt werden.

In einem Vortrag sollen die wesentlichen historischen Hintergründe dargestellt werden und auf die Lehren der Revolution für heute verwiesen werden, ein Liedermacher aus der Schweiz präsentiert Lieder aus der damaligen Zeit und eine Plakatausstellung mit Reprints von Revolutionsplakaten liefert beeindruckende Bilder.

Eine Veranstaltung der Revolutionären Aktion Stuttgart | Quelle


 


 

Infoveranstaltung zur Lage in der Türkei mit dem re:volt Magazin
Donnerstag, 19. Oktober, 19 Uhr, Lilo

 

altIm Rahmen vom Café International organisiert die Initiative Kurdistan Solidarität Stuttgart eine Infoveranstaltung zum Thema "Widerstand in der Türkei". Es kommt ein freier Schriftsteller und Redakteur des re:volt Magazin und berichtet über die Situation der linken Bewegung in der Türkei.

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